Meine Reise zu einem britischen GirokontoMy journey to a British current accountMoja podróż do rachunku bankowego w UK

Wie ihr wisst, bin ich dem Inselvolk emotional sehr verbunden. Öfter kommt es vor, dass ich dorthin reise und gelegentlich erhalte ich Reisekosten per Überweisung erstattet. Es gibt drei Arten von Inlands-Überweisungen in Großbritannien, die in britischen Pfund durchgeführt werden: BACS (dauert 3-4 Werktage), CHAPS (die traditionelle Eilüberweisung – schnell, aber teuer), und Faster Payments (heute kostengünstiger und schneller Standard).

Diese gehen natürlich nur an britische Konten. Eine britische IBAN sieht üblicherweise so aus:
GBcc BBBB ssss ssaa aaaa aa
wobei cc für die Prüfziffern steht, BBBB für die ersten vier Stellen der BIC (z.B. BARC, MIDL, NWBK), ssssss für den Sort Code (die Bankleitzahl) und aaaaaaaa für die immer achtstellige Kontonummer (Account Number).

Fremdwährungskonten mit andersländischer IBAN (z.B. PL oder MT) sind zwar relativ einfach zu bekommen. Allerdings wegen der fehlenden Anbindung an BACS und Faster Payments ist man auf die gebührenpflichtige SWIFT-Überweisung angewiesen, was Business in UK stark erschwert. Und um die Eröffnung eines britischen Bankkontos als Nichtansässiger (non-resident) ranken sich viele Mythen. Dieser Artikel tritt dem entgegen.

Es gibt eine schnelle, jedoch ab dem 2. Monat kostenpflichtige Lösung, als EU-Einwohner ein Pfund-Konto mit GB-IBAN online zu eröffnen: Monese. Es deckt den ersten Bedarf mit Debitkarte und ein- und ausgehendem Inlandsüberweisungsverkehr gut ab. Das Konto leidet aber an gewissen Schwächen, u.a. fehlender Unterstützung von Lastschriften (Direct Debit).

Als Kunde der Fidor Bank Deutschland war meine erste Anlaufstelle Fidor UK. Große Enttäuschung! Die Konten der Fidor UK haben derzeit (Stand 2016) keine eigene IBAN. Es muss auf ein Sammelkonto bei der Voice Commerce Ltd überwiesen werden und die Identifikation erfolgt über den Verwendungszweck.

Während bei Fidor DE jeder ein Konto bekommt, sofern er bereit ist, für die Identifikation per PostIdent nach Deutschland zu reisen, ist dies bei Fidor UK nicht der Fall.

Es handelt sich hierbei um eine geschäftspolitische Entscheidung, zumal der Vertragspartner auch für die britischen Kunden die Fidor Bank AG München ist. So viel zum Thema „Community Banking“ – wer eine individuelle Lösung jenseits der üblichen Geschäftsvorfälle sucht, wird sie dort eher nicht finden.

UniCredit und BNP Paribas/Consorsbank haben keine Beteiligungen in UK, welche Verbrauchern Spareinlagen oder Konsumentenkredite anbieten könnten.

Eine Anfrage per Mail an Santander Deutschland, ob man einem Kunden mit stets problemloser Kontoführung bei einer Kontoeröffnung bei Santander UK behilflich sein könne, wurde nicht beantwortet. In einer Filiale in Deutschland (Berlin-Mitte, Leipziger Straße) wurde die Auskunft erteilt, man müsse sich direkt an Santander UK wenden, ein anderer Kunde habe das UK-Konto online erfolgreich eröffnen können. Dies war jedoch nicht möglich. In einer Filiale in UK wurde die Auskunft erteilt, dass ein Nachweis einer britischen Adresse (proof of address) erforderlich sei.

Der proof of address ist üblicherweise ein Kontoauszug oder eine Kreditkartenabrechnung der (bisherigen) Hausbank, eine Strom- oder Gasrechnung, eine Festnetztelefonrechnung, ein Gemeindesteuerbescheid (council tax bill) oder Einkommenssteuerbescheid von der inländischen Steuerbehörde HMRC.

Gelegentlich gehen Mietvertrag, Empfehlungsschreiben von Hochschule oder Arbeitgeber, Post von NHS oder National Insurance. Hier kommt es auf die einzelne Bank an! Insbesondere Filialbanken bestehen auf Originale und nehmen keine Online-Ausdrucke an.

Gleiches Bild bei NatWest UK, TSB Bank UK und bei Metro Bank (wobei das Basiskonto der Metro Bank stark eingeschränkt ist, andererseits wäre es mit einer Kurzzeitadresse und entsprechendem Timing wohl zu eröffnen gewesen). Halifax und Lloyds Bank verwiesen hingegen darauf, dass man online einen Termin vereinbaren solle, da keiner im Hause sei, der dieses Anliegen bearbeiten könne. HSBC hatte freundliches Personal, dieses nahm den Antrag auf ein Basiskonto zwar (zur Weiterleitung an eine übergeordnete Stelle) an und akzeptierte einen deutschen Proof of address. Ich hörte aber nie wieder von ihnen, vermutlich landete der Antrag umgehend in der Rundablage.

Als Geheimtipp in Foren wie MoneySavingExpert werden für solche Fälle Auslandsbanken gehandelt. Eine Suche im Sort Code Finder ergab zwar, dass die Landesbank Berlin auch eine UK-Niederlassung hat. Diese ist jedoch schon seit mehreren Jahren im Rahmen des Rückbaus der Landesbank hin zu einer regionalen Sparkasse geschlossen.
Eine Anfrage per E-Mail bei BEA UK blieb, genauso wie bei Bank of Baroda UK, unbeantwortet. Turkish Bank UK bietet zwar Nichtansässigenkonten auf der Website an und wirbt auch für Überweisungen in polnischen Zloty. Die Hotline sagte aber, dass ein Bezug zur Türkei oder Zypern vorliegen müsse. Eine polnische oder auch eine deutsche Adresse genüge nicht. Bank of Cyprus UK bietet Nichtansässigenkonten nur für Zyprer an. Punjab International Bank UK hat zwar Kontoeröffnungsmaterialien für Nichtansässige, verwies aber in der Filiale ebenfalls darauf, dass der Nachweis eines Wohnsitzes in Großbritannien erwartet werde.

Es werden auch dem ehrlichsten Kunden, der ein Girokonto sucht, aber kein attraktives Folgegeschäft (z.B. Hausfinanzierung, Altersvorsorge) verspricht, immer Steine in den Weg gelegt!

Mit rechtlichen Einschränkungen oder Bonitätsbedenken hat die bisherige Weigerung der Institute kaum zu tun, denn diese würden der Eröffnung eines Guthabenkontos an sich nicht im Wege stehen. Auch wenn jemand bereit war, eine gewisse größere Mindesteinlage zu leisten, konnte ein Konto eröffnen. Teilweise wurde man auf die Offshore-Filialen der großen Institute verwiesen.

Doch seit dem 18. September 2016 ist die Zahlungskontenrichtlinie 2014/92/EU durch die Mitgliedsstaaten umzusetzen. Großbritannien gehört auch dazu und hat dies mit einer Verordnung von 2015 getan. Viele Institute haben nunmehr Anleitungen zur Beantragung außerhalb des UK online gestellt. Es gilt, Konditionen und Verfahren zu vergleichen.

(To be continued)

Das Paar des Jahres 2004, jedenfalls im britischen Werbefernsehen, war die Hochzeit von Frau Switch und Herrn Maestro. Das Pinguinpaar nahm den gemeinsamen Ehenamen Maestro an. Begleitet wurde die Eingehung des Bundes fürs Leben mit verschiedensten medialen Kampagnen, unter anderem einer feierlichen Bankkartenübergabe im Londoner Zoo und Barprämien für Händler, die ihre Aufkleber rechtzeitig gewechselt haben.

Den Eheleuten war trotzdem kein langes Leben vergönnt. Einige Jahre, nachdem das nationale britische Zahlkartensystem Switch in das internationale Maestro von MasterCard überging, setzte sich Visa Debit großflächig durch und verbannte Maestro von MasterCard in eine Zuschauerrolle.

Akzeptanz Bankkarten in Deutschland (2015/16)
Akzeptanz Bankkarten in Deutschland (2015/16)
Nur, was hat das mit dem deutschsprachigen Raum im Jahr 2016 zu tun? Mehr als man denken mag. Mehr noch als Österreich oder die Schweiz ist Deutschland immer noch ein vornehmliches Barzahlerland, in dem es in Sachen Payment zwei Welten gibt. Die eine Welt mit Karstadt, Kaufhof, McDonald’s, Aldi, Lidl, Rewe, Rossmann und gewissen Tankstellen, wo fast alles auch kontaktlos akzeptiert wird. Die andere Welt hinkt 15 Jahre hinterher, das sind die unabhängigen Gastwirte, Dienstleister und kleinen Händler, wo neben Bargeld teilweise die nationale girocard und bestenfalls noch Maestro, dafür aber nur sehr selten Kreditkarten genommen werden. Viele Gründe werden diskutiert, ob mangelnde Steuerehrlichkeit, unkritische Kundschaft oder ein ausgeprägter gesellschaftlicher Konservatismus. An hohen Kosten oder einer Langsamkeit der Kartenzahlung kann es in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr liegen.

EC-Karte Stammbaum
EC-Karten-Stammbaum
Die girocard, Produkt des Verbandes Deutsche Kreditwirtschaft, wird im Volksmund immer noch oft EC-Karte genannt. Doch „EC-Karten“ entstanden Ende der 1970er als ausschließliche Scheckgarantiekarten für den sogenannten Eurocheque. Das blau-rote EC-Logo trugen auch Karten in den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz und anderen europäischen Staaten. Die Banken in anderen Staaten führten für ihre elektronischen Kartenzahlverfahren eigene Marken ein, so eben Switch und Solo in Großbritannien, PIN in den Niederlanden oder Bancomat in Luxemburg. Sie gingen in den 2000ern im Zuge der SEPA-Migration in Maestro und geringerem Umfang in V PAY auf.

Der Banksektor in Deutschland hingegen behielt lange das EC-Logo bei und änderte lediglich die Bedeutung von Eurocheque in „Electronic Cash“. Wohlgemerkt war und ist die Marke Eurocheque eine Marke von Europay Belgien, das eben von Mastercard übernommen wurde. Das ging solange gut, bis man neben dem Mastercard-Produkt Maestro auch andere Zahlungssysteme wie V PAY oder JCB als Kombination zu „electronic cash“ zulassen wollte. Vor knapp neun Jahren wurde daher das Logo girocard eingeführt.

Wenn der Händler sagt, „es geht nur EC-Karte“, meint er im Regelfall „es geht nur girocard“. In einigen wenigen Fällen mag auch eine internationale Maestro-Karte gehen, aber Kreditkarten (oder das, was für eine Kreditkarte gehalten wird – also auch Visa Debit, Debit Mastercard oder Amex Debit) werden vom Gerät nicht angenommen werden.

Produktwebsite zu Debit Mastercard (Screenshot)
Produktwebsite zu Debit Mastercard (Screenshot)
Nun versucht Mastercard derzeit, das Produkt „Debit Mastercard“ – eine Debit-Variante der Kredit-Mastercard und in ihrer Abrechnung den traditionellen EC-Karten eben nicht unähnlich – auch dem deutschen Markt schmackhaft zu machen. Und zwar mit einer Guerillataktik. Die „Debit Mastercard“ kann das EC-Logo führen. Denn EC steht ja für Eurocheque und die Rechte daran gehören Mastercard.

Ich finde den Ansatz zwar amüsant, aber äußerst gewagt. Offenbar soll durch eine Zermürbungstaktik dafür gesorgt werden, dass Händler einknicken. Man nimmt dafür Frust bei Kunden in Kauf, die eventuell wieder zur Barzahlung übergehen, weil man ja den Karten allgemein nicht vertrauen kann. Die geistige Verbindung von „EC-Karte“ und „girocard“ soll quasi mit Gewalt durchbrochen werden. Statt einer Pinguin-Hochzeit in England gibt es heute einen Rosenkrieg in Deutschland. Seit Maestro nicht mehr exklusiver Co-Badging-Partner von electronic cash/girocard ist, muss man nicht mehr so viel Rücksicht aufeinander nehmen.

Welche Bank wird als erste bei diesem supportintensiven Projekt mitziehen? Derzeit listet Mastercard als Anbieter von Debit Mastercard in Deutschland nur die Fidor Bank AG (ein Münchener Fintech-Institut, das vor kurzem von den französischen Sparkassen, BPCE, aufgekauft wurde) sowie die KT Bank AG (ein Institut mit kuweitisch-türkischer Beteiligung, das sich auf Islamic Banking spezialisiert hat) auf. Vielleicht wäre noch N26 zu nennen.

Ob diese relativen Nischeninstitute alleine solch ein Projekt stemmen wollen? Die großen Geschäftsbanken stehen nach wie vor hinter der girocard, die einerseits das Zubrot teurer Automatengebühren noch gewährleistet und für welche andererseits offenbar niedrigere Lizenzgebühren anfallen als für Maestro oder Visa Debit.

Doch wenn langfristig durch den Streit darum, wer legitimer Erbe des EC-Karten-Konzepts ist, auch die Akzeptanz internationaler Karten in Deutschland gestärkt wird, ist das Vorhaben von Mastercard insgesamt zu begrüßen.

Eight reasons why life in the UK is more fun than Leben in Deutschland.

The food – The public transport – The media – The strong economy – The financial system – The efficiency – The safety and security procedures – The tolerant attitude

Tesco Metro London Hammersmith, 2014. An excellent selection of ready meals.
Tesco Metro London Hammersmith, 2014. An excellent selection of ready meals.
The food.
Food in the UK was bland and dull in the era of post-war rationing and even until the early 1980s, when Thatcher’s big bang liberalisation increased migration from abroad, with a few gourmets washing up on British shores, bringing with them some very high expectations. Today, the UK and especially London has become a foodie heaven rivalling the likes of Italy, Spain and Greece, not so much for its domestic heritage (although the still ubiquitous pubs are excellent for some after-work team building and socialising among colleagues) but for its exciting blend of international influences.

Elizabeth Truss MP has rightly stated in a press release on the Great British Food Campaign that „The UK has emerged from a dark age in food where too often taste and quality were ignored. We are now transforming ourselves and taking our place as one of the most exciting food cultures in the world – a unique blend of tradition, innovation and openness.

Berries with Display Until date in a Tesco supermarket in London, 2014.
Berries with Display Until date in a Tesco supermarket in London, 2014.
This is not restricted to London, as supermarkets in the regions also have adapted the wide variety, and innovative and efficient means of provision. Fruits such as berries are stored improperly in German supermarkets (and are often starting to rot or turn moldy before sold or removed from the shelf) and do not have a display until or best before date on the packaging, making it very difficult for the customer to assess the quality.

It may be a late result of the „mad cow“ crisis and other issues with food safety in Britain, but shops as well as restaurants and fast food establishments are very strictly scrutinised in the UK, with official food hygiene ratings published online and even displayed on doors. In fact, Welsh law explicitly requires publicans and restaurateurs to display official food rating stickers on their premises, whereas in England many do so voluntarily. Similar schemes in Germany were limited to field tests and discontinued due to a strong backlash from the industry.

No air conditioning in Berlin's Underground fleet - at all. Simmer (or shiver) like it's 1959!
No air conditioning in Berlin’s Underground fleet – at all. Simmer (or shiver) like it’s 1959!
The public transport.
In Germany, public transport is firstly a rather inefficient instrument of local governments to employ people and secondly a means to convey the „five big As“ (Arme, Alte, Auszubildende, Asylbewerber, Arbeitslose = the poor, the elderly, the apprentices/students, the asylum seekers and the unemployed). Standards are fairly low, with air conditioning still considered unnecessary whereas UK transportation companies are willing to adopt and, even more important, adapt new technologies in much more challenging environments.

Quite ironically, Germans that have not travelled much tend to look down on Britain as a country with crumbling infrastructure that is mentally stuck in former Empire days. Hans-Werner Franz, the former President of the Berlin-Brandenburg Passenger Transport Executive (VBB), disagrees: „German public transport used to be leading in Europe. Nowadays, others are ahead of us.“ It is probably the other way around now as opposed to the 1980s! And it’s not only London – Szczecin in Poland has WiFi in trams and so does Manchester in England on its Metrolink services, of course.

The media.
German media is rather bland, very much dominated by centre-left attitudes (just like the country’s political culture itself that could be described as „normcore“) and the intent not to cause any offence to no one. In Britain, however, roles are very much clear-cut, with the Torygraph, pardon, Telegraph living as much up to the expectations of the general public as the Guardian or Private Eye. Except for the Sunday night Tatort, public TV broadcasters are not even taken seriously by many Germans themselves, with the political magazines hopping on any governmentally promoted moral panic.

At a whopping 52.50 Euros per flat every three months, TV fees in Germany (a thinly disguised form of poll tax) are as high as hardly anywhere else in the world, with the potential exception of Switzerland where people earn substantially more. Compare this with the likes of Benefits Street, How to get a Council House, First Dates or The Only Way Is Essex in Blighty. It may not be the brainiest stuff on Earth but it’s still perfect for a good laugh!

The strong economy.
It hasn’t always been like this, as the UK economy was in a fairly poor condition in the 1980s („A similar thing happened with British people in the early 1980s, when unemployment was high and a lot of UK manual workers went to Germany to look for work. This was depicted in the original ITV series of Auf Weidersehen Pet.„). But the British have been able to reinvent themselves quite a few times in the last decades. The „can do“ attitude of regulatory bodies as well as the established economic heavyweights has not only proven itself in the flourishing financial technology (fintech) sector in London and I am confident that there is life after Brexit. In fact Brexit may do much more harm to the remainder of the EU than incurred by Britain. Banks and media companies such as MTV have been running German operations because the workforce is cheaper than in Britain. This is a late result of the policy of „internal devaluation“ in the early 2000s pursued by the Schroeder government in cooperation with employer associations and the unions. But no one really likes being a cheap date, especially if they do have potential to be much more.

Frozen yogurt paid contactlessly. London Transport Festival, 2016.
Frozen yogurt paid contactlessly. London Transport Festival, 2016.
The financial system.
Banking is something the Brits do particularly well. Germans are still a mostly cash-paying folk. Otto Normalverbraucher probably doesn’t mind queuing for an ATM and paying an extortionate access fee of four, five or even seven Euros if they run out of cash during a festival in the back of the woods, for
1) fear of losing control of their spending if they used their debit card (don’t even mention credit cards, they’re not an instrument for adults to manage their cash flow, but too tempting, dangerous, immoral, American and what not),
2) as they do not like sticking out like a sore thumb and
3) many shopkeepers refuse cards and complain about supposedly high banking fees, but in fact just want to avoid paying tax.
Ultimately, tax and social security levels in Germany are at an extortionate 70+% and I can see the idea of „civil disobedience“ but this is an issue that should be addressed at a different level.

The inhabitants of the island have genuinely embraced contactless payments, using their bank cards for frozen yogurts on festivals and even tube journeys, with a weekly fare cap in place. And the nation of shopkeepers takes great pride in its plentiful number of small businesses, luring people on the „Great British High Street“ not by preaching about the evilness of (God forbid) American companies such as Amazon on TV as in Germany.

PIN Services at a Barclays UK ATM.
PIN Services at a Barclays UK ATM.
The Brits instead made shopping in local stores a joy, including a smooth payment experience. Higher value payments are always chip and PIN (not chip and signature as in Germany, so a thief can’t use the card), and PINs of British cards can be changed or unblocked at almost any UK ATM including those of other banks. How smart is that?

Oh, and you can save for your first house purchase or retirement without paying capital gains tax, and the government even gives you a bonus. That’s called the Lifetime ISA (Individual Savings Account). ISAs come in very different flavours – there are Junior and regular ISAs too, in the form of flexible savings accounts or share dealing accounts. A variety of both online as well as high street banks offers excellent rates for young and old savers alike. If you withdraw money from the ISA at the occasion of the right life event, that is tax free too. Again, how smart is that?

Did I mention that all deposits are protected by the Financial Services Compensation Scheme (FSCS)? No confusing state-sponsored „Riester-Rente“ that you can’t get rid of at the right time but no frills savings plans that help you get on the housing ladder. The Japanese have actually copied the idea of the ISA share dealing for its „Nippon Individual Savings Account“ (NISA).

The quintessential British self-checkout. Tesco, London, 2014.
The quintessential British self-checkout. Tesco, London, 2014.
The efficiency.
Which brings us to the next topic. Want to see German efficiency? Go to Switzerland. Self-service tills in supermarkets are not faster than traditional lanes but it takes a lot of stress out of shopping as you can shop and bag at your own speed (though, once again, the German unions are probably opposed to any change – so they won’t arrive anywhere near you, except for some big box stores like real or IKEA).

Going to a UK supermarket is a less formal experience. When you are travelling and in a hurry, you could just go to a supermarket for a bottle of water or a bag of crisps without much time spent queuing, instead of paying twice as much at a corner shop which would be the inefficient German approach.

The average shop till queue in Britain is a single queue for all tills, preventing ugly scenes of shoppers rushing like a herd of wildebeest to a newly opening lane that can be witnessed in German supermarkets every day. Still, Aldi in all its German efficiency has adopted the very British single queue in its Manchester store, with a shop employee standing in the middle assessing the speed of the queue, something that would never happen back in Deutschland. German everyday life is just as queue-ridden as British life is, but in a rather messy and disorderly way.

The safety and security procedures.
Sure, it’s pretty annoying that many public transport stations and shopping centres don’t have waste bins. Quite a few new arrivals quickly assume the truly British habit of littering. But the UK is experienced in dealing with threats from the inside – something that Germany has yet to learn.

Criminal justice in the UK has proven itself in the London 2011 riots, with judges and prosecutors working night shifts. (English judges are recruited among experienced lawyers, quite unlike German judges who often join the judiciary upon graduation and may have never worked outside the public service.) Many public transport stations are staffed and the British Transport Police operates a discreet #Text61016 service for reporting anti-social behaviour and crimes on trains and in stations.

The tolerant attitude.
British people are known to be reserved and polite to the extent that Americans, Dutch or Germans (seen as „blunt“ by Brits) consider them dishonest. While it will take time until you genuinely make friends in Britain, it is not much easier in the North of Germany or in Swabia (Schwaben = Württemberg) where people also tend to stick among themselves. But it does have its advantages to have less gossipy neighbours that mind their own business. It will spare you of the rather patronising variant of „community spirit“ that permeates German political discussions, where the housewife marriage is still considered the norm and most shops must stay shut on Sundays by law to allow for a depressing day of „family life“, once again mandated by law.

Still widespread patronising attitudes are not to be confused with tolerance or cosmopolitanism, quite the opposite. It is not as much a no-no in Germany to classify people into collective groups solely based on their appearance. The fact that quite a few British citizens with a South Asian background voted „Leave“ in the Brexit referendum would have caused confusion. No matter how many decades have passed since their ancestors arrived, they’d be firstly considered „migrants“ and not „Brits“ or „Germans“, and as they are obviously „migrants“, why should they oppose open borders? Even some supposedly educated people in Germany may be quite overtly stereotyping and lumping together all sorts of minorities – something that does unfortunately happen in Britain, but is definitely not as accepted.

There are some pockets of #postrefracism and other ugly incidents. But this is not necessarily a systemic problem. Generally, the UK is probably one of the most relaxed countries on Earth in this aspect. More so than the US where „race relations“ are still, to say the least, very strained.

„Community spirit“ and „being considerate“ of course does not apply to cyclists. By existing, they are doing their part to „save Earth“ (another national pastime), so they are awarded the right to ride anywhere they want, in any direction, without lighting in the evening, and swear at elderly people and children on pavements at their discretion. Even though they’re a stereotype themselves, they still hope it makes them more „relaxed“ and demonstrates that they’re not a cross, stiff-upper-lip, rule-abiding German (eben so entspannt, als würde man sich mit der Klobürste auch die Zähne putzen).

Disclaimer.
Please take all of this with a huge pinch of salt. Quite obviously I will have missed quite a few significant facts, ignored all conventions of political science and frankly, this is not mean to be an academically correct treatise. As always, „your mileage may vary“. If you are very much a family person, this will impact your choice on where to settle and make a living.

I’m looking forward to comments.

See also: The reply of Kat to „How does the UK offer a better quality of life than Poland?“ on Yahoo Answers

Bewerbungstipps für Jura-Studenten

Du möchtest dich um eine Stelle als studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl an deiner Universität bewerben? Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Offiziell ist für zukünftige Arbeitgeber in Form des Staatsdienstes oder der Großkanzlei zwar jede Art Berufserfahrung hochwillkommen, da die erworbenen Kompetenzen größtenteils übertragbar sind – ob es das Kellnern in einem Restaurant ist, das ehrenamtliche Unterrichten von Flüchtlingskindern, oder das Begleiten eines Einzelanwalts zu Gerichtsterminen. Dennoch hat eine Anstellung als studentische Hilfskraft an der Uni viele Vorteile, die nicht jeder Studentenjob im gleichen Umfang bieten kann.

Man ist ein Quasimitglied des öffentlichen Dienstes und wird vom Staat zwar nicht unbedingt sehr großzügig, aber zumindest pünktlich und zuverlässig bezahlt. Man hat direkten Kontakt zum Professor oder zur Professorin und hat bei Interesse und Eignung gute Chancen, nach dem Abschluss zur Promotion angenommen zu werden. Auch sind die vielen weiteren kleinen Vorteile, wie eine ungestörte Rückzugsmöglichkeit an der Uni sowie Privilegien bei den Ausleihrechten für Bücher, nicht zu unterschätzen.

Die Konkurrenz ist ziemlich stark. Auch starke Kandidaten haben oft nicht auf Anhieb Erfolg. Ich habe daher ein paar wichtige Punkte zusammengetragen, auf die du achten solltest.

1) Schaue regelmäßig nach Stellenausschreibungen.
Freie Stellen im öffentlichen Dienst müssen ausgeschrieben werden. Sie werden eine Zeitlang an den entsprechenden Bekanntmachungskästen ausgehängt und auch im Internet veröffentlicht. Jede Universität hat einen Stellenanzeiger.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder gute Kandidat überall gleiche Chancen hat. Die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Professor A forscht zum Gebiet B und möchte Kandidaten mit Kenntnissen der Sprache C, Professorin X hingegen hat eine Kooperation mit der Uni Y im Land Z. Schließlich ist es auch möglich, dass Professor A ein oder zwei Wunschkandidaten hat, die er etwa aus einem Seminar bereits kennt und auch aktiv zur Bewerbung aufgefordert hat. Fair oder nicht, es liegt in der Natur des Menschen, dass er eher zum Vertrauten neigt.

2) „Research the firm“ – auch jetzt schon wichtig!
Was die „Großen“ vor ihrem Berufseinstieg machen, das wirst du jetzt auch machen. Du weißt jetzt, dass Professor A einen studentischen Mitarbeiter für einen 2-Jahres-Vertrag sucht. Vielleicht steht in der Anzeige auch, dass die Stelle mit dem Projekt B zu tun hat. Oder, wenn du etwas tiefer schürfst (was du tun solltest), findest du vielleicht eine Veröffentlichungsliste des Professors. Informiere dich auf der Internetseite des Professors über seine aktuellen und bisherigen Projekte.

Die formularmäßige Online-Bewerbung, wie man sie in der freien Wirtschaft kennt, hat in der Universitätswelt bisher noch nicht so sehr Einzug gehalten. Du wirst ein Anschreiben und einen Lebenslauf frei formulieren. Eine Herausforderung, gleichzeitig aber auch eine Chance. Beides muss auf die Stelle zugeschnitten sein. Dass du an der Erich-Honecker-Grundschule in Finsterwalde Klassenbester beim Lesewettbewerb warst, ist schön und gut, aber jetzt nicht mehr so wichtig. Du wirst zumindest 18 sein und nicht mehr 10.

Stelle im Anschreiben stattdessen unbedingt einen Bezug zwischen deinen besonderen Fähigkeiten oder deiner Lebenserfahrung und dem konkreten Tätigkeitsprofil des Professors dar. Besondere Fähigkeiten und Interessen hat jeder von uns. Jeder ist auf seine Art eigen und das ist schön!

Sprichst du fließend Polnisch, entwickelst du mobile Apps oder bist in einem Geschichtsverein aktiv? Dann bist du der ideale Kandidat für einen Professor, der sich mit Fachkollegen in ganz Europa vernetzt oder Vorlesungen im Schwerpunkt ITK-Recht oder Rechtsgeschichte hält. Wenn du bei ihm bereits eine Vorlesung besuchst oder eine Prüfung abgelegt hast, kannst du auch dies kommunizieren.

Halte deine Unterlagen nicht zu allgemein. Jedes Anschreiben muss individuell sein. Jeder Arbeitgeber will Engagement sehen. Sehr unschön ist, wenn du Namen falsch schreibst oder dich auf ein Tätigkeitsfeld beziehst, das der Professor so nicht bearbeitet. Vermeide dies um jeden Preis.

3) Vorbereitung ist nur mit mehr Vorbereitung zu ersetzen.
Lass deine Bewerbungsunterlagen von Eltern oder Freunden (vorzugsweise nicht die an der Uni, die sich möglicherweise auf die gleichen Stellen bewerben könnten) kritisch lesen. Wenn jemand 50 Bewerbungen auf eine Stelle bekommt, fliegen zuerst die mit den offensichtlichen Rechtschreibfehlern oder den Ausdrucken auf billigen Fresszetteln raus.

Wirst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen, dann herzlichen Glückwunsch! Du hast die erste Stufe bereits überstanden. Bereite dich dann zumindest auf die Standardfragen vor:

„Erzählen Sie etwas über sich und über Ihre guten und weniger guten Seiten.“ (Dass dein Lieblingsessen Sushi oder Burger ist, ist ja ganz schön, aber wenn du in einem Jobinterview etwas „über dich“ erzählst, muss immer ganz klar ein Bezug zur Tätigkeit vorhanden sein, für die du dich bewirbst. Bei den „weniger guten Seiten“ darfst du auch nicht zu ehrlich über die krass negativen Seiten sprechen, von denen jeder von uns natürlich auch welche hat. Immer nur über ein Problem reden, woran man bereits aktiv gearbeitet hat, was inzwischen kein großes Ding mehr ist, und was einem in der jetzigen Position noch nicht schadet (z.B. Delegation – du bist in einem Verein verantwortlich für X, und machst im Zweifel vieles selbst, weil…). Die Standardantworten wie „perfektionistisch“, „überpünktlich“ oder „Schokolade“ sind ausgelutscht.)
„Warum möchten Sie bei uns arbeiten?“
„Warum passen Sie gut zu uns?“
„Was haben Sie sich unter dieser Tätigkeit vorgestellt?“
„Was gefällt Ihnen am Studium am besten und warum?“
„Was planen Sie nach dem Abschluss?“ (Interesse an einer Promotion kann man durchaus andeuten, aber bitte nicht sagen, „ich möchte Professor werden“.)

Fragen der Sorte „Wie viele Bild-Zeitungen werden jeden Tag in Deutschland verkauft?“ – eine Vorstufe von „Business Cases“, die bei Unternehmensberatungen beliebt sind – wird es auf deiner Karrierestufe noch nicht im Vorstellungsgespräch geben. Wenn doch: entspann dich! Versuche, eine Referenzgröße zu finden und leite deine Antwort davon ab (z.B. „Deutschland hat 83 Millionen Einwohner, also vielleicht 40 Millionen Haushalte. Davon haben 15% eine ausländische Erstsprache und bevorzugen eine fremdsprachige Zeitung. Weitere 35% sind Akademiker und lesen lieber FAZ, Welt oder Süddeutsche, womit wir bei 20 Millionen sind, davon…“) Es kommt nicht auf eine auswendig gelernte „korrekte“ Zahl an, mehr auf Allgemeinbildung und logisches Denken.

4) Sei nicht enttäuscht, wenn es nicht auf Anhieb klappt.
Auch ein guter Kandidat mit einem Durchschnitt von 10+ Punkten in der Zwischenprüfung muss möglicherweise zehn oder mehr Bewerbungen schreiben, bis es klappt, denn die Stellen sind knapp. Lass dir nicht von anderen erzählen, dass du nicht gut genug bist. Den Einstieg zu schaffen ist das schwerste überhaupt, danach geht es bergauf.

Tipp: Achte auf Ausschreibungen von neulich an deine Fakultät berufenen Professoren. Diese haben im Zweifelsfall keine oder kaum Wunschkandidaten und deine Chancen werden größer sein.

5) Erwarte anfangs nicht zu große und spannende Tätigkeiten.
Das klingt jetzt hart – aber: Du beginnst als Hilfskraft, nicht als Managing Partner einer Großkanzlei. Führe die kleinen Dinge (Pflege der Internetseite, Kopieren, Bücher ausleihen, kurze Briefings erstellen, Einladungen formulieren…) gewissenhaft aus. Sei immer freundlich und pünktlich, und melde dich vor allem ab, wenn du aus irgendeinem Grund einmal nicht zur Arbeit erscheinen kannst. Man wird dich später auch die großen Dinge machen lassen.

6) Eine solche Stelle nicht zu bekommen, ist kein Desaster.
Wenn es trotz Engagements und guter Noten nicht klappt, ist es definitiv kein Beinbruch. Es gibt auch andere schöne Stellen im juristischen Bereich, mit denen man sich für eine spätere gute Tätigkeit empfehlen kann. Auch Anwaltskanzleien suchen studentische Mitarbeiter und sie zahlen ebenfalls nicht schlecht.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich im Anzug zum Vorstellungsgespräch kommen?
Bei einer Anwaltskanzlei wäre das wahrscheinlich ratsam. An der Uni nimmt man es weniger streng. Gepflegte Freizeitkleidung, vielleicht Hemd mit Kragen, reicht in den meisten Fällen aus. Erste Eindrücke zählen dennoch. Sei pünktlich, suche zuerst das Sekretariat auf und lasse dich dort an den Professor weiterreichen. Ein Kandidat sollte frisch geduscht sein und keinen zu penetranten Duft anwenden. Ein Vorstellungsgespräch entspannt und gleichzeitig professionell über sich ergehen zu lassen ist nicht immer einfach. Jedoch sollte man nicht zu stark in Umgangssprache abrutschen und auch seine eigenen Meinungen im Interview eher zurückhalten, sofern man nicht direkt danach gefragt wird.

Ist es möglich, Hilfskraft an einer anderen Uni zu werden?
Ja, ist es. Wenn du das Glück hast, in einer Metropolregion mit mehreren Universitäten und juristischen Fakultäten zu wohnen, kannst du dich auch bewerben. Es gibt durchaus studentische Hilfskräfte etwa an der Technischen Universität in Berlin, die gleichzeitig an der Freien Universität studieren. Die Chancen werden jedoch, hier will ich niemandem etwas vorgaukeln, vermutlich reduziert sein.

Wie sieht es mit Initiativbewerbungen aus?
Universitäten sind noch mehr als Großkonzerne Dickschiffe, in denen jede Ausgabe mit langem Vorlauf geplant wird. Eine Initiativbewerbung wird im Zweifel nicht schaden, aber auch nicht wirklich viel bringen. Ein Professor in Deutschland hat immer nur Mittel für einige bestimmte Stellen und bekommt zeitlich beschränkt immer mal wieder etwas mehr für bestimmte Projekte.

Die Stellen werden aber auch nicht immer auf „Teufel komm raus“ besetzt. Manch ein Professor hält eine Stelle auch mal ein oder zwei Monate frei, wenn er keine nach seiner Ansicht geeigneten Kandidaten gefunden hat. Lehrstuhlinhaber haben in Deutschland Personalverantwortung und eine relativ große Autonomie, die auch „ordentliche“ bzw. Vollprofessoren in anderen Ländern so nicht immer haben.

Weitere Fragen?

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Der hier ungenannte Autor arbeitet derzeit im Legal Recruitment in einem europäischen Nachbarland und möchte sein Wissen teilen.

Der Londoner Stadtbezirk Camden betreibt eine Bücherei, welche vor einiger Zeit aus dem alten Standort (Argyle Street/Euston Road) neben dem Bezirksrathaus hin ins neue Stadthaus im neu gestalteten King’s Cross-Bereich (Postcode N1C) umgezogen ist.

Was viele nicht wissen: Sie können die Bibliothek auch nutzen, wenn Sie keinen Wohnsitz in London oder Großbritannien haben! Die Ausleihmöglichkeiten werden dann eingeschränkt sein. Sie können allerdings das WiFi sowie die stationären Computer nutzen, etwa für Recherchen in Online-Datenbanken – hilfreich hierfür ist die Zusammenstellung bei Online Resources in London Public Libraries.

Nicht alle Bibliotheken der anderen Stadtbezirke Londons sind so offen für Besucher aus dem Ausland. Gehen Sie daher umsichtig mit dem Angebot um und nutzen Sie die Anlagen fair, um auch zukünftigen Nutzern diese Möglichkeit zu erhalten.

1) Bevor Sie abreisen, registrieren Sie sich online. Dies geht auch mit internationalen Adressen. Sie erhalten einen temporären Benutzernamen (im Format CAMnnnnn) und können ein Passwort bestimmen. Die vorherige Registrierung ist unerlässlich, da die Computernutzung für Nichtmitglieder £1.55 pro Stunde kostet, jedoch für Mitglieder kostenfrei ist. Packen Sie vor der Abreise noch einen USB-Speicherstick ein, wenn Sie die öffentlichen Computer zu benutzen gedenken.

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2) Willkommen in London, der großartigsten Stadt der Welt. Sie können mit U-Bahnen der Piccadilly, Victoria, Northern, Hammersmith and City, Circle oder Metropolitan Lines, verschiedenen Bussen sowie dem SPNV und/oder dem SPFV zu den Bahnhöfen King’s Cross, St. Pancras International bzw. King’s Cross St. Pancras anreisen. Die Bibliothek ist auch zu Fuß vom Bahnhof London Euston erreichbar. Eine umsteigefreie Anbindung besteht zu den Flughäfen Heathrow (über die Piccadilly Line) sowie Luton und Gatwick (jeweils mit den Nahverkehrszügen von Thameslink/GTR). Von Stansted nutzen Sie den Nahverkehrszug bis Tottenham Hale und fahren weiter mit der U-Bahn der Victoria Line.

3) Die Bibliothek finden Sie im 1. Obergeschoss (über dem oberen Erdgeschoss) des Stadthauses. Im oberen Erdgeschoss erhalten Sie verschiedene Dienstleistungen des Bezirkes, im unteren Erdgeschoss befindet sich ein Fitnessstudio. Wenn Sie vom Bahnhof King’s Cross kommen, treten Sie in das obere Erdgeschoss ein. Laufen Sie am Empfang vorbei und fahren Sie mit dem Aufzug in das 1. Obergeschoss. Es gibt keine Schließfächer, aber auch keine Pflicht, Jacken oder Taschen einzuschließen.

4) Melden Sie sich bei der Person am Tresen unter Nennung Ihres vorläufigen Benutzernamens. Sie müssen einen aktuellen Proof of identity (am besten ein Reisepass, eventuell tut es auch ein Führerschein oder ein Personalausweis) sowie einen Proof of address (Adressnachweis, etwa in Form einer Strom-, Gas-, Wasser- oder Festnetz-Telefon-Rechnung, eines Gemeindesteuerbescheides oder eines Kontoauszuges, den Sie nicht selbst ausgedruckt haben) vorlegen. Zur Not tut es auch eine deutsche oder polnische Stromrechnung. 😉

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5) Der Mitarbeiter wird Ihre Identität überprüfen. Ist dies erfolgreich, erhalten Sie sofort eine Bibliothekskarte mit einer endgültigen Benutzerkennung.

6) Melden Sie sich mit der Benutzerkennung und dem Passwort an einem der freien Computer an. Beachten Sie, dass ein Reservierungssystem verwendet wird. Sie können jeweils pro Login den Computer nur für eine Stunde verwenden und müssen eventuell Platz machen, falls eine Warteschlange besteht. Praktischerweise ist LexisLibrary (ein Produkt von LexisNexis UK), eine Datenbank mit juristischen Zeitschriftenaufsätzen, Urteilen sowie Fachliteratur (u.a. dem Standardwerk Halsbury’s Laws of England), schon auf dem Desktop verlinkt. Rechercheergebnisse speichern Sie bitte auf Ihrem mitgebrachten USB-Speicherstick, da eine dauerhafte Speicherung auf den öffentlichen Computern nicht möglich ist.

Dies ist offenbar der einfachste Weg, aus dem Großraum Berlin (bzw. Kostrzyn nad Odrą, wo ich herkomme) kommend eine Recherche bei LexisLibrary / LexisNexis UK durchzuführen. Westlaw UK ist relativ weit verbreitet und die Staatsbibliothek zu Berlin hat ein (wenn auch stark eingeschränktes) Abonnement davon, die LexisNexis-UK-Inhalte sind jedoch bei der SBB stark eingeschränkt und über die Nexis-Oberfläche nicht sinnvoll nutzbar. So können Sie aber das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Ihrem Forschungsaufenthalt im Bezirk Camden steht nun nichts mehr im Wege. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

In einigen Tagen reise ich wieder nach London, um eine Tagung zu besuchen. Am meisten freue ich mich – da gibt’s keinen Zweifel – auf das Essen. Nun sagt man bei uns den Briten nicht gerade nach, kulinarisch begabt zu sein. Es gäbe seltsame Geschmackskombinationen und das Essen sei fett, schwer und eher geschmacksneutral. Und so findet sich in einem Artikel auf londynek.net (einem polnischsprachigen Portal für die Zugezogenen insbesondere im Großraum London), der sich mit kulturellen Unterschieden zwischen Polen und England beschäftigt, folgende Aussage:

Wie kann man Pommes mit Essig essen? Es ist ekelhaft und danach haben die Briten geschwollene Lippen davon
– Magda, 23, arbeitet seit einem Jahr in London in einem Geschäft

Auf High Holborn in Central London, auf den ersten Blick sieht man schon fünf Essgelegenheiten (Pret, EAT, Itsu, McDonalds, Nero)!
Auf High Holborn in Central London, auf den ersten Blick sieht man schon fünf Essgelegenheiten (Pret, EAT, Itsu, McDonalds, Nero)!

Aber es gibt auch andere Meinungen:

In Polen kochten wir meistens zuhause und aßen auswärts vor allem nach dem Zahltag oder wenn es etwas zu feiern gab, etwa Freunde nach vielen Jahren wieder zu sehen. Hier war ich überrascht, dass kaum jemand kocht, und es in der Nähe des Hauses sehr viele Orte mit Essen gibt, mehr als Lebensmittelgeschäfte. Nach einer Zeit habe ich bemerkt, öfters in der Stadt zu essen, weil es bequemer ist und finanziell nicht so wie in Polen. Aber ich folge immer noch der polnischen Tradition, und wenn ich frei habe, mache ich etwas Suppe oder Kartoffeln mit Schnitzel und Salat
– Dominika, 41 Jahre, Friseurin, in London seit 2 Jahren

Du kannst jeden Tag Essen aus einer anderen Region essen, jedes Produkt aus aller Welt bekommen. Wenn es etwas nicht in London gibt, ist es gut möglich, dass es das überhaupt nicht gibt. Oh, und in Geschäften kannst du jede Speise gefroren kaufen
– Tomek, 28 Jahre, arbeitet in einem Sportgeschäft in London seit 3 Jahren

Meine persönliche Meinung: Was anfangs befremdlich ist, an das gewöhnt man sich schnell, und ist dann charakterlich in gewisser Weise verdorben, weil man sich nicht mehr zurückgewöhnen kann.

Meal Deal von Sainsbury's in London (UK), 2011Die deutsche Esskultur, Döner und Pizza hin oder her, ähnelt vielleicht eher der polnischen. Mittags geht’s in die Betriebskantine. Da wird dann meist so gegessen, als müsste man körperlich schwer arbeiten, die Currywurst ist beliebteste Speise (wobei es auch da Fortschritte gibt, vegetarische Optionen und Salatbars sind inzwischen anerkannt). Da die Hausfrauenehe noch relativ anerkannt ist, reicht es dann abends für ein home cooked meal. Imbisse spezialisieren sich ebenfalls auf Pommes, Buletten, Döner, Pizza oder ähnlich schwere Dinge. Das Konzept des Chippy gibt es auch in England, aber Sandwich- und Sushibars nach Londoner Art haben selbst in Berlin nicht annähernd die selbe Verbreitung.

Im deutschen Fernsehen berichtete „m€x“, ein „Verbrauchermagazin“ des Hessischen Rundfunks, neulich unter dem Titel „Teure Snacks – Wie Lidl & Co mit Fertigessen Kasse machen„, dass die Snacks aus dem Kühlregal der Supermärkte überteuert seien. Das Sandwich oder der Obstsalat sei gegenüber den Zutaten über 200% teurer und nicht immer von entsprechender Qualität.

Das mit der Qualität kann durchaus sein, aber die Kalkulation darf nicht unwidersprochen bleiben. Hierbei unterliegen die Fernsehredakteure dem selben Anfängerfehler wie der einstige und nicht unumstrittene Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin, der einen „Hartz-4-Speiseplan“ aufstellte. Es ist nicht immer möglich, haushaltsgrößengerecht einzukaufen. Es gibt in der Realität – bei Discountern noch viel mehr als bei den teureren Vollservice-Supermärkten – kaum eine Option, fünf Salatblätter oder zwei Bratwürste kaufen zu können. Alle bestimmten, günstig gerechneten „Preise“ für die Zutaten sind damit fiktiv und die Berechnung hinfällig. Rainer L. Hein von „Welt Online“ kritisierte schon 2008:

Die Alternative wäre, dass man sechs Tage hintereinander Bratwurst isst, oder nach drei Tagen die Segel streicht und den Rest in den Abfall gibt. Schon hier würde Sarrazins Plan nicht mehr aufgehen, denn die Bratwurst mit veranschlagten 38 Cent würde auf einen Schlag 1,14 Euro kosten.

Macht man Letzteres, geht natürlich wieder das Geträller von der Lebensmittelverschwendung und den gedankenlosen, verantwortungslosen, bösen Verbrauchern los, die man besteuern oder gleich bestrafen sollte…

Tesco Metro London Hammersmith, 2014: Gigantische Auswahl an Reiseverpflegung.
Tesco Metro London Hammersmith, 2014: Gigantische Auswahl an Reiseverpflegung.
Genauso wie in der industriellen Herstellung von Fertiglebensmitteln kommen auch in der Gastronomie die Rationalisierungseffekte tatsächlich ins Spiel. Da gibt es zwei Bratwürste oder fünf Salatblätter pro Portion. Es kommt der Faktor hinzu, dass man sich mit Fertigprodukten auch Zeit kauft. Für Singles (bei Familien sieht es anders aus) ist es unter bestimmten Umständen kaum teurer, sich fachmännisch ein Essen zubereiten zu lassen als selbst einzukaufen, wenn man keinen Schwund möchte und auch nicht dreimal hintereinander das Gleiche essen.

Neulich sprach ich mit einer Person, die wie ich vor einigen Jahren längere Zeit in London verbracht hat und meinte, sie wäre vor einigen Wochen wieder dort gewesen, aber habe nur Stagnation wahrgenommen. Die Essenskultur habe sich kaum weiterentwickelt, es sei nur teurer geworden. Der wahre Fortschritt finde nun in Berlin statt, siehe Street-Food-Festivals, Vietnam-Burger und so weiter.

Nichts könnte falscher sein als das! Wie oft geht man denn mittags mal schnell zu einem Street-Food-Festival?
Nein, es gibt in Deutschland, auch in Berlin, immer noch keine Alltags-Auswärts-Esskultur wie in London oder vielleicht auch in Teilen Asiens, sondern nur eine Besondere-Gelegenheiten-Esskultur. Man hat im Alltag im Regelfall die Wahl zwischen Kantine, Pommesbude, Bäckerei, vielleicht Pizzaservice und seit neuestem Supermarktsandwiches (nein, keine Coronation chicken oder Schwarzwälder Kirsch, sondern vakuumierte Depression mit dreifach Mayonnaise und billigen Zutaten wie Schinken, Käse, Salami oder Eiern). Und wenn die Auswahl nicht so groß ist (einzelne Lichtblicke ausgenommen), wird man halt fett.

Mich versetzt schon der Gedanke an die anstehende Reise in eine Art kulinarische Euphorie. Hoffen wir mal, dass diese Esskultur in der Welt zwischen Berlin und Kostrzyn irgendwann ebenfalls Einzug hält – nur wird es mich bis dahin vermutlich nicht mehr geben 😉

Auf Kartenzahlungsbelegen aus Deutschland (Kundenbeleg, Händlerbeleg) stehen so einige interessante Angaben, die zur Fehlerbehebung dienen können. Heute erhaltet ihr eine Erklärung des sogenannten AS-Proc-Code.

Der AS-Proc-Code (Authorisation System Procedure Code) ist eine siebenstellige Rückmeldung des Autorisierungssystems und taucht in der Blockform „nn nnn nn“ auf den aus dem Terminal kommenden Kreditkarten- oder Debitkarten-Zahlungsbelegen auf.

Auf einem Beleg aus einem Restaurant steht womöglich „00 054 73“. Ein Beleg aus einem Supermarkt, bei dem man es zuerst erfolglos mit einer Chip-Zahlung versuchte und dann den Magnetstreifen durchzog, weist „00 803 00“ auf. Ein Barabhebungsbeleg von einem Schalter der ReiseBank weist „01 053 00“ auf. Und auf vielen Belegen aus Reisezentren der Deutschen Bahn stand bis vor kurzem „00 902 00“. Doch was bedeuten diese Ziffern?

Der erste Block beschreibt den Typ der Transaktion.

00: General purchase and pre-authorisation
01: Cash
02: Update
09: Authorisation with Cashback
20: Refund
31: Reconciliation: Request totals
36: Reconciliation: Request totals and change processing day
37: Reconciliation: Request totals of the last processing day

Die ersten beiden Stellen des zweiten Blocks beschreiben die Art, wie die Kartendaten durch das Terminal erfasst wurden.

00: Entry Mode – Unspecified
01: Entry Mode – Manual
02: Entry Mode – Magnetic stripe read
03: Entry Mode – Bar code
04: Entry Mode – OCR
05: Entry Mode – Integrated circuit card
07: Entry Mode – Proximity payment using ICC data
80: Entry Mode – ICC fallback to magnetic stripe
81: Entry Mode – PAN entered via Electronic Commerce
90: Entry Mode – Complete contents of magnetic stripe’s track 2 have been read and checked
91: Entry Mode – Proximity payment using magnetic stripe data

Die dritte Stelle des zweiten Blocks beschreibt die verfügbaren Funktionen des Terminals für das verwendete Zahlungssystem. Es heißt nicht notwendigerweise, dass diese Funktion auch eingesetzt wurde, d.h. ein AS-Proc-Code „00 053 00“ kann durchaus auch für eine Chip-&-Signature-Zahlung gelten, allerdings steht „00 054 00“ eindeutig für eine durch das Gerät erzwungene Unterschriftenzahlung.

0: Unknown
1: PIN entry capability
2: No PIN entry capability
3: EMV & PIN entry capability
4: EMV capability
5: ?
8: Terminal has PIN Entry Capability but PIN Pad is down
9: PIN Verified by Terminal Device

Der letzte Block beinhaltet Zusatzinformationen zur Transaktion.

00: indicates normal presentation – interactive
01: indicates customer not present – interactive
03: indicates tippable transaction – interactive
06: indicates pre-authorisation – interactive
08: indicates mail-order – interactive
09: indicates pre-authorisation with MOTO – interactive
51: Network diagnostic because of a POS Terminal time-out
52: Network diagnostic because of answer code 06, 97, 98 or 99 in the response message
of the authorisation centre computer / sequence generation number synchronisation without transaction information data.
54: Network diagnostic because of a MAC error in a reversal answer message
55: Network diagnostic because of a format error or invalid field contents in the auto-reverse answer message.
56: Network diagnostic with Sequence generation number synchronisation and transaction information data, because of answer code 06 and functionality (with transaction information data) is initialised.

6x indicates non-interactive batch upload messages, where x can take the values 0, 1, 3, 4, 5, 6, 8, 9.
60: indicates normal presentation – non interactive – batch upload
61: indicates customer not present – non interactive – batch upload
63: indicates purchase update, tip – non interactive – batch upload
65: offline authorisation – non-interactive – batch upload
68: indicates mail-order – non-interactive – batch upload

7x indicates interactive authorisation and capture notifications, where x can take the values 0, 1, 3, 4, 6, 8, 9.
70: indicates normal presentation – interactive
71: indicates customer not present – interactive
73: indicates tip-related – interactive
74: indicates merchant’s risk related – interactive
76: indicates pre-authorisation – interactive
78: indicates mail-order – interactive
79: indicates capture of pre-authorisation with MOTO
80: indicates purchase previous pre-authorisation – interactive
81: indicates unattended terminals, fixed amount, interactive (for instance, automated dispensing machines)

Kommen wir nun zu unserem Beleg aus dem Restaurant mit dem AS-Proc-Code „00 054 73“ zurück. Eingesetzt wurde eine echte Chip-&-PIN-MasterCard britischer Herkunft. Wir waren erstaunt, dennoch unterschreiben zu müssen.
Das deckt sich jedoch mit dem AS-Proc-Code 00 wie Zahlung, 05 wie Chip, 4 wie EMV ohne PIN, und 73 wie Beleg mit Trinkgeldfeld (in der Gastronomie üblich).

Beim nächsten Besuch wurde eine Maestro-International-Karte gezückt. Es erschien dann das übliche „00 053 00“ auf dem Beleg. Ein Terminal kann durchaus so eingestellt sein, dass die PIN für bestimmte Zahlungssysteme umgangen wird und für andere – etwa Maestro, welches PIN-Unterstützung vorschreibt – dennoch abgefragt wird.

Natürlich ist das Ganze extrem kompliziert und für den Laien kaum durchschaubar. Ein britischer oder polnischer Kassenzettel begnügt sich mit plumpen Angaben wie „ICC“, „SWIPED“ und „PIN Verified“ / „Kod PIN zgodny“, „Signature“ / „Podpis“ oder sogar einem „Podpis niewymagany“. Aber Overengineering ist schließlich auch eine deutsche Tugend.

Die Quelle der Definitionen ist das in Deutschland Anwendung findende „General ISO-8583 Credit Card (GICC) Protocol for POS Authorization“. Die Stichwörter für die drei Blöcke des AS-Proc-Code sind „Processing Code“, „POS Entry Mode“ und „POS Condition Code“.

Veröffentlicht unter EFT.

Kürzlich wendete sich ein italienischer Staatsbürger aus Südtirol an mich. Er ist mit dem Deutschen als Umgangssprache groß geworden und wünscht sich eine Kreditkarte eines deutschen Ausstellers, um leichter in Onlineshops in Deutschland Waren und Dienstleistungen erwerben zu können.

Die Beantragung bei DKB und comdirect war für ihn jeweils nicht erfolgreich. Er möchte die Karte nach Möglichkeit online beantragen und scheut den Aufwand, zwecks PostIdent nach Deutschland zu fahren.

Meine Antwort:

Buongiorno ***,

eine Kreditkarte mit Rahmen wird schwer. Denn hierzu müssten die Einkommensverhältnisse offengelegt werden, und die durchschnittliche Bank wird sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, etwaige Kreditkartenschulden im Ausland gerichtlich einzutreiben.

Probiere es mit Number26 (kann dich sehr gern dafür werben – ist aber m.W.n. nicht mehr unbedingt erforderlich, um sich sofort registrieren zu können), das kann online eröffnet werden und nimmt mittlerweile auch italienische Adressen. Kannst mir dann mitteilen, ob du an die italienische Adresse auch eine Karte mit der BIN 517337 erhältst, dann wäre das die selbe Karte wie für die deutschen Kunden.

Alternativ wäre die mycard2go (Visa Prepaid + V Pay) von Wirecard denkbar. Diese ist ohne Verifikation mit bis zu 100 €/Monat aufladbar, allerdings mit Jahresgebühr 10 €. Da müsste man gucken, ob irgendwer diese Starterpakete auch im Versandhandel vertreibt…

Cordiali saluti, Max

Hallo, lieber Besucher!
Auf dieser Hauptseite findet ihr Vermischtes zu Reisen, Payment, E-Commerce usw., aber die Funktionsvergleiche und CVM-Listen deutscher und internationaler Karten finden sich hier.

Frohe Weihnachten 🙂