…der ach so geschundene und vom Fernverkehr abgehängte, hat einen britischen Bahnhofscode (Station code), nämlich BSA.

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Berlin Ostbahnhof ist BEI, Berlin-Lichtenberg BLI, Berlin Friedrichstraße BLF, und Berlin-Charlottenburg BCR. Auch Nauen (NAU), Frankfurt(Oder) (FRK), Hannover Hbf (HAJ), Bielefeld Hbf (BIE) oder Stralsund (SSU) sind dem Auskunftssystem unter Kürzeln bekannt, die nicht denen im deutschen DB-Netze-Betriebsstellenverzeichnis entsprechen (welches wiederum andere Kürzel, mit X beginnend, ausländischen Zielen zuweist).

Nur warum kommt der Bahnhof Berlin Zoologischer Garten zu solchen Ehren, woher kommt dieser seltsame Screenshot, und was hat Avantix Traveller damit zu tun, ein Tool, das jeder insulare Gelegenheitsreisende benutzen sollte?

Mehr dazu die nächsten Tage – ich erkläre euch, wie man mit einigen Computerprogrammen eine Zugreise (in England wie auch in Deutschland) schlau und günstig planen kann!

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Lösung hier: http://toti.posterous.com/hidden-local-backups-with-mac-os-x-lion-filli

Neulich hatte ich dieses Problem und sah verzweifelt zu, wie der Festplattenspeicher immer mehr zu Neige ging und auch das beharrliche Löschen von nicht mehr benötigten Dateien nicht die gewünschte Entlastung brachte.

Nein, der Mac ist nicht per se besser, sondern vor allem anders als Windows- oder Linux-Systeme. Es entstehen .textClipping- statt .shs-Dateien und .webarchive- statt .mhtml-Dateien, die im Grunde die selbe Funktion haben, nur ein anderes Format.

Und bei manchen Funktionen frage ich mich aber wirklich, was sich die Entwickler dabei gedacht haben. Ein Öffnen-Dialog (also ein NSOpenPanel) hat bei Mac OS X keine Adressleiste (und leider hat das NSTableView (oder war es NSOutlineView?) Jedenfalls das, was bei Windows ein SysListView32 ist kein Popup-Menü, aber das ist eine andere Sache)… Nun wenn man eine Datei aus irgendeinem im Finder offenen Unterordner öffnen will, zieht man diese auf die graue Fläche des Öffnen-Dialogs! Nur ist das dem Nicht-Vielnutzer so überhaupt nicht ersichtlich. Von wegen intuitiv.

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Das Problem kennen viele. Man hat endlich ein neues System mit einem schmucken 64-Bit-Windows. Und plötzlich verweigern alte Installationsprogramme (z.B. InstallShield 3 oder 5) ihren Dienst, weil sie noch für 16-Bit-Windows geschrieben wurden.

Oder man braucht nur eine bestimmte Datei aus einem Paket, will aber nicht gleich das gesamte Softwarepaket installieren. Dummerweise ist es eine einzige große EXE-Datei, und 7-zip oder andere Tools können sie nicht öffnen.

Hier hilft der sehr nützliche Universal Extractor. Das Programm dienst als Shell und liefert verschiedene Entpacker für InstallShield-, Wise-, Inno Setup- und viele andere Formate mit. Eine gute Allzweckwaffe, die man immer mal wieder brauchen kann, gerade als Entwickler oder Systemadministrator.

(Für InstallShield 3 und 5 gibt es übrigens Alternativlösungen – einfach die setup.exe durch die hier angebotenen Versionen ersetzen und los geht’s.)

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Während es im Englischen in der Tat so heißt, taucht die Wendung „in 2013“ im Deutschen meist in der Werbesprache oder bei Managern und Politikern auf. Dies ist jedoch nicht standardsprachlich (Duden). Korrekt wäre anstelle dessen das kürzere „2013“ oder das präzisere „im Jahr(e) 2013“.

Die gegenläufige Ansicht, u.a. vom „Sprachlog“ geäußert („Auch in 2012 darf man „in 2012“ sagen„), überzeugt nicht wirklich. Denn wenn man Beispiele von vor 200 Jahren für die Bewertung heranzieht, was heute gutes Deutsch ist, müsste man auch noch Kultur mit C und Tor mit Th durchgehen lassen…

Es ist schon irgendwie ironisch, dass hier das Deutsche eigentlich kürzer und präziser ist und sich dennoch ein Anglizismus einschleicht. Ähnliche Diskussionen werden aber auch in Großbritannien, dem Mutterland der englischen Sprache, geführt. Zum Beispiel die Frage, ob das Wort „pharmacy“ ein US-Import sei, welcher das traditionellere „chemist“ verdränge, oder ob die Vermarktung des innerstädtischen Londoner Ortsteils Holborn als „Midtown“ eine Amerikanisierung ist.

Für mich rangiert „in 2013“ im Deutschen kurz vor der Verwendung von Comic Sans bei Bewerbungen.

Das Problem kommt gelegentlich vor, wenn man z.B. eine virtuelle Festplatte kopiert.

Lösung: VBOXMANAGE(.EXE) internalcommands sethduuid <Dateiname>

Nicht vergessen, die GUIDs in der .vbox-Datei auch entsprechend anzupassen.

Quelle: http://www.bradleyschacht.com/virtualbox-cannot-register-the-hard-drive-because-a-hard-drive-with-uuid-already-exists/

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Neulich brachte der Tagesspiegel einen Meinungsbeitrag zum Thema „Müll in Berlin„. Grundaussage: Die Berliner dürfen sich nicht darauf verlassen, dass öffentliche Einrichtungen ihren Müll entfernen, sondern auch selbst Initiative ergreifen. Mit der aktuellen Versorgungsmentalität werde man weder die Probleme mit wilden Müllkippen noch den Hundekot auf den Straßen los.

Gerade der Hundekot auf den Straßen ist schon Thema in der Politik geworden. Ein grüner Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksverordneter stellte eine Anfrage, wie viele Hundehalter im Bezirk Bußgelder erhalten haben. Ergebnis:

Eine diesbezügliche Statistik wird nicht geführt. Als Erfahrungswert zeigt sich jedoch über die letzten Jahre, das pro Monat etwas 1-2 Verstöße festgestellt werden können.

Ergänzende Information:
In unserem Bezirk beträgt die Bußgeldhöhe bei Nichtbeseitigung von Hundekot 250 €. Diese Summe ist auch vom Amtsgericht bestätigt und für angemessen betrachtet worden.

Das Friedrichshain-Kreuzberger Ordnungsamt erwischt also nur ein oder zwei verantwortungslose Hundehalter pro Monat. Viele andere kommen unbemerkt davon. Das beschränkt sich auch nicht auf den Hundekot. Nervig sind auch notorische Gehwegradler oder Zweite-Reihe-Parker. Mangels Personal können Polizei und Ordnungsamt das kaum verfolgen, und die Bußgelder bewegen sich bei Verkehrsverstößen oft nur im Bereich von 10 bis 20 Euro.

Daraus entwickelte sich neulich eine Diskussion, ob nicht angesichts der seltenen Kontrollen höhere Bußgelder erforderlich sind. Einer vermutete eine (in seinen Worten) „sadistische Freude“ anderer, wenn jemand beim Regelverstoß erwischt wird. Sicher kommt manchmal der Gedanke auf, „jetzt trifft es mal die richtigen“. Aber sind Kontrollen nicht auch eine Frage der Fairness denjenigen gegenüber, die sich korrekt verhalten? Diese haben nichts zu befürchten. Es darf auch keinesfalls der Gedanke aufkommen, dass der Ehrliche der Dumme ist. Und bei diesen Regeln handelt es sich auch nicht um einen Selbstzweck. Es geht tatsächlich um den Schutz der Gesundheit und Sicherheit Dritter.

Andere Nationen, wie etwa Großbritannien, sind da wesentlich rigoroser. Wer sich in London unerlaubt auf einer Busspur erwischen lässt, muss ein Bußgeld von bis zu £130 zahlen. Deutschland ist – wie viele es beklagen – in der Tat ein Land vieler Verbote, aber wenn sie sachlich gerechtfertigt und aber dann auch konsequent durchgesetzt werden, ist nicht jedes Verbot per se verwerflich. Singapurer Verhältnisse will hier keiner, aber die wenigsten wollen jeden Tag von Hundekot und Müll vor der Haustür begrüßt werden.

Ein frohes neues Jahr euch allen!

Bundestagsvizepräsident Thierse (SPD) hat neulich über Schwaben gelästert, welche die einheimische Bevölkerung im Prenzlauer Berg verdrängt hätten. Die Antwort der angesprochenen Süddeutschen ließ nicht lange auf sich warten, Ex-BW-Ministerpräsident Oettinger bezog sich sogleich auf den Länderfinanzausgleich, mit dem Berlin von BW, Bayern und Hessen alimentiert werde.

Jedenfalls bin ich auf den folgenden Song gestoßen, den man ob seines trolligen Inhalts nicht ernst nehmen kann. Aber unterhaltsam ist’s trotzdem.

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